Das Erfolgsgeheimnis von SodaStream

Immer mehr deutsche Haushalte sind mit einem Wassersprudler ausgestattet. Ein Baustein für den Erfolg von SodaStream ist das intensive Marketing, das maßgebend für die mediale Präsenz des israelischen Unternehmens ist. Für 2015 wurden die Investitionen in Medienkampagnen auf 15 Millionen Euro aufgestockt, was sich auch darin äußert, dass erstmals 2014 geschaltete TV-Werbung auch heute noch ausgestrahlt wird.

Statistiken zu SodaStream’s Erfolg

Das größte deutsche Marktforschungsinstitut „GfK“ belegt mit aktuellen Zahlen nicht nur, dass SodaStream mittlerweile die größte Wassermarke in deutschen Haushalten ist, sondern auch, dass Wassersprudler-Nutzer 59 % mehr Wasser trinken als Nichtsprudler.

Dazu einige weitere Zahlen:

  • Der Umsatz von Wassersprudlern hat sich in Deutschland innerhalb von zwei Jahren verdreifacht (2013 vs. 2011)
  • Im ersten Halbjahr 2015 wuchs der Umsatz mit Wassersprudlern in Deutschland um 73 % (zum Vorjahr)
  • 2014 wurden 556.000 Wassersprudler in Deutschland verkauft, 2011 waren es nur 192.000
  • Schätzungsweise 1,5 Millionen Haushalte in Deutschland sind mit einem Wassersprudler ausgestattet

Anhand von Google Trends, welcher Statistik-Service Informationen über das Websuche-Interesse zur bereitstellt, lassen sich diese Zahlen grafisch verdeutlichen:

Das Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich zum Positiven hin verändert. „Umwelt“ ist mittlerweile ein Langzeitthema, das alle Bereiche der Gesellschaft erfasst.

Was bei Unternehmen einst noch als „Greenwashing“, also ein vermeintlich umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image in der Öffentlichkeit, belächelt wurde, stellt heutzutage eine ernstzunehmende Kundenorientierung dar. Eine von GfK durchgeführte Umfrage zeigt, dass 73 % der Deutschen der Meinung sind, dass Unternehmen und Marken umweltbewusst handeln müssen.

SodaStream verwendet vor allem den Aspekt der Umweltfreundlichkeit als Aushängeschild bei der Kundenakquise. Ein Wassersprudler kommt mit einer Flasche daher, die über einen langen Zeitraum wiederverwendet werden kann und damit Kunststoffabfälle überfällig macht. Ein Geschäftsmodell, das sich die Vorteile der klassischen Psychologie zu Nutze macht. Neben den offensiven TV-Spots werden auch immer wieder lokale Marketingaktionen durchgeführt.

Unter dem Motto „Weniger Flaschen mehr Umweltschutz“ wurde 2011 ein aus hunderten Plastikflaschen dargestellter Totenkopf errichtet, welches Kunstwerk als Symbolik für Schäden stehe, die entstehen, wenn man Plastikflaschen nutzt. Neben diesem in St. Pauli und Berlin ausgestellten Kunstwerk wurde ein Schaukasten platziert, in welchem eine herkömmliche PET-Flasche von SodaStream positioniert wurde. Darüber prangt der Schriftzug: „Diese Flasche ersetzt über 2.000 Flaschen“.

Über den wirksamen Aspekt der Umweltfreundlichkeit hinaus produziert SodaStream in Zusammenarbeit mit international renommierten Designern wie Yves Béhar oder Karim Rashid Wassersprudler und Flaschen, die stilvoll und optisch ansprechend sind. Geräte, die nicht wie viele andere Küchengeräte in einem Schrank verstaut werden, sondern als aparte Ergänzung zur Wohndekoration angesehen werden.

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist die hohe Anzahl an Lizenznehmern weltweit. In sämtlichen Ländern befinden sich die Wassersprudler, Flaschen und Sirupe bei den großen Einzelhandelsketten im Sortiment. In Deutschland sind das beispielsweise Edeka, dm, Media Markt, real, Rewe, Rossmann und Saturn, um nur einige dieser aufzuzählen.

Zu guter Letzt ist auch die Monopolstellung ein wichtiger Faktor, die SodaStream nicht nur in Deutschland genießt. 2009 wurde die Konkurrenzmarke Wassermaxx aufgekauft, seitdem gibt es keine ernsthafte Konkurrenz mehr.

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