SodaStream Cool

Für den den Cool gibt es seit Kurzem einen Nachfolger. Der SodaStream Easy ist seit dem 23. März 2017 bei Amazon, den Händlern und in deren Online-Shops erhältlich. Dieser Testbericht bezieht sich auf das alte Modell.

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Bei dem SodaStream Cool handelt es sich um das günstigste Gerät im Angebot des Herstellers und zugleich um das, welches am längsten auf dem Markt ist. Vor 2010 war dieses noch als „Soda-Club“ bekannt. Dieser Wassersprudler empfiehlt sich für diejenigen, die ein einfaches und preisgünstiges Modell zum Selbstsprudeln suchen.

VORTEILE:
  • Ersatzflasche + CO₂-Zylinder im Set enthalten
  • leichte Bedienbarkeit
  • günstigster Wassersprudler
  • robuste PET-Flaschen

NACHTEILE:
  • Schraubverschluss

Der SodaStream Cool ist in drei verschiedenen Farben erhältlich – grün, grau und orange. Zudem gibt es ein umfangreiches, separat zu erwerbendes Zubehör, zu welchem unter anderem zwei 0,5-Liter-PET-Flaschen,  spülmaschinenfeste Sprudlerflaschen und natürlich der beliebte Sirup zählen, wobei man bei diesem nicht vom Hersteller abhängig ist.

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Verarbeitung

SodaStream-Cool-VerpackungBei dem SodaStream Cool darf man kein Konstruktionswunder erwarten. Das Gerät ist dennoch solide verarbeitet, hat keine scharfen Kanten und steht dank des fast 2 kg schweren CO2-Zylinders sicher auf der Küchenplatte.

Der SodaStream Cool kommt mit einem Schraubverschluss daher, was bei den Modellen mit Glaskaraffe etwas eleganter gelöst ist. Dort kann die Glaskaraffe einfach in den Karaffenhalter eingelegt werden, welcher hochgeklappt wird. Einem Schraubverschluss ist zugute zu halten, dass dieser weniger anfällig als ein Öffnungs- und Schließmechanismus ist.

Betrachtet man dann noch den Preis für das Gesamtpaket, der bei um die 50 Euro liegt, und zieht man den Preis für den CO₂-Zylinder und für die beiden Trinkflaschen ab, so kann man nur für den Wassersprudler etwa 20 Euro rechnen, was meiner Ansicht nach ein fairer Preis für das ist, was man geboten bekommt.

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Bedienbarkeit

SodaStream-Cool-SeitenansichtDas Hineinschrauben des CO₂-Zylinders ist in unter einer Minute erledigt. Nachdem die Plastikfolie und die Kappe auf der Rückseite des SodaStream Cool entfernt wurden, lässt sich der Zylinder in die dafür vorgesehene Halterung schrauben. Ist ein leichter Widerstand zu spüren, sollte nicht viel weiter gedreht werden.

Die PET-Flaschen lassen sich am einfachsten einschrauben, indem sie auf der Handinnenfläche platziert werden, da sie gleichzeitig in die Vorrichtung gedrückt und verschraubt werden müssen.

Bei der ersten Anwendung kann dies etwas ungewohnt sein, man merkt jedoch wann die Flasche festsitzt, da kein Überdrehen möglich ist, und so wird das ganze Prozedere schnell zur Routine.

Nun muss nur noch die Sprudeltaste beliebig lang/oft gedrückt werden und schon ist das Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt. Nach ein wenig Übung bekommt man schnell ein Gefühl dafür wie lange man die Taste gedrückt halten muss, um einen genau für sich abgestimmten Kohlensäuregehalt im Wasser zu erhalten.

Ein dreimaliges, kurzes Drücken reicht aus, um ein Wasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt zu erhalten. Laut Herstellerangabe lassen sich mit einem Zylinder bis zu 60 Liter kohlensäurehaltiges Wasser produzieren, wobei dies natürlich vom Grad der Nutzung abhängt und in der Regel nicht ganz erreicht wird.

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Ratschläge

SodaStream-Cool-mit-Zylinder-und-PET-FlascheUm eine Keimfreiheit garantieren zu können, müssen die PET-Flaschen regelmäßig gereinigt werden, wobei diese nicht mit heißem Wasser gespült oder gar in die Spülmaschine gesteckt werden dürfen, da sie sich sonst verformen.

Möglich ist die Reinigung mit ein wenig Spülmittel, einer weichen Bürste und lauwarmem Wasser. Bei stärkeren Verschmutzungen und Ablagerungen können spezielle Reinigungstabs (alternativ handelsübliche Spülmaschinentab) verwendet werden. Einfach den Tab in die Flasche packen, mit Wasser auffüllen, einwirken lassen, schütteln und gründlich ausspülen.

Einen neuen CO₂-Zylinder gibt es im Tausch gegen die leere Kartusche für 7-8 Euro bei einem der Händler zu kaufen, zu welchen unter anderem Rossmann, Rewe, Saturn, Kaufland, Marktkauf und Edeka zählen.

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Fazit – Vorteile und Nachteile

Der SodaStream Cool ist das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist leicht zu bedienen, der günstigste Wassersprudler im Angebot von SodaStream und wird mit PET-Flaschen benutzt. Diese sind sehr robust und damit wunderbar für unterwegs oder Kinderhände geeignet.

Zudem können diese 0,4 Liter mehr fassen als die Glaskaraffen des SodaStream Crystal und Penguin. Wer einen Wassersprudler ohne Schraubverschluss wünscht, für den kommt einer der beiden zuletzt genannten in Frage.

Ein Nachteil der Plastikflaschen besteht darin, dass das Mineralwasser schneller seine Kohlensäure verliert als das in Glasflaschen (über mehrere Stunden ist das kein Problem) und diese nicht mit heißem Wasser gereinigt werden können.

Für den den Cool gibt es seit Kurzem einen Nachfolger. Der SodaStream Easy ist seit dem 23. März 2017 bei Amazon, den Händlern und in deren Online-Shops erhältlich. Dieser Testbericht bezieht sich auf das alte Modell.

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9 Testergebnis
Bewertung

Ein einfacher und günstiger Wassersprudler, der für all diejenigen taugt, die gerne die robusten PET-Flaschen (in verschiedenen Größen) verwenden und nicht so viel Geld in einen Wassersprudler investieren möchten.

Design
8.5
Bedienbarkeit
9
Verarbeitung
9
Preis-Leistung
9.5
Vorteile
  • Ersatzflasche + CO₂-Zylinder im Set enthalten
  • leichte Bedienbarkeit
  • günstigster Wassersprudler
  • robuste PET-Flaschen
Nachteile
  • Schraubverschluss
Nutzerwertung: 3.28 (68 Bewertungen)
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8 Comments
  1. Antworten
    kasziel 8. März 2017 at 12:54

    Ich finde Soda stream sollte in Deutschland auch seine angebot vergrossern, hier stehen letzendlich nur diesen pott­häss­lichen „cool“ variante und der überteuerte „Crystal“ zur verfugung, wahrend andere modelle wie der Sodastream Spirit oder play, die auch viel schöner sind zu teil nur als import zu finden sind.

    • Antworten
      Redaktion 20. März 2017 at 1:37

      Das stimmt. In anderen Ländern gibt es eine deutlich größere Auswahl. Nun kommen aber langsam die neuen Modelle auf den Markt (https://wassersprudler.de/3-neue-wassersprudler/). Der Cool wird vom Easy abgelöst, der ein schöneres Design hat. Der Crystal wurde designtechnisch überarbeitet, erscheint in Mattoptik und die möglichen Probleme mit dem Schließmechanismus wurden offensichtlich behoben. Außerdem ist der SodaStream Genesis in Verbindung mit dem Bier-Sirup erhältlich.

  2. Antworten
    S. Jendrzej 30. Juni 2016 at 22:05

    Ich hab mir das Gerät neu gekauft. Meine Frage: ist es normal, daß -obwohl beim Drücken des Knopfes Gas eingesprudelt wird – so gut wie keine Kohlensäure im Wasser ist? Ich habe sogar bis zu 10x gedrückt. Da ist fast nichts im Wasser. Geschweige denn am nächsten Tag…

    • Antworten
      Jenny 18. Februar 2017 at 23:24

      Hatte folgendes Problem:
      Habe nachträglich einen sodastream cool in grau gekauft als Ersatz. Beim test fiel mir auf dass er fast keine Kohlensäure ins Wasser gab sondern Gas am Verschluss entwich. Also hat meine Mutter ihn heute gegen einen crystal eingetauscht beim umtauschen.

      Haben den cool allerdings in grün und da tauchen keine Probleme auf. Funktioniert sehr gut und zuverlässig

    • Antworten
      Kurt 21. Dezember 2016 at 0:47

      Ich hatte das gleiche Problem: nur kaum sprudelndes Wasser trotz sechsmaligem Drücken, kein Vergleich mit gekauftem Mineralwasser. Im Rahmen der Garantie habe ich das Gerät als nicht funktionierend über das Geschäft an den Hersteller zurückgeschickt. Nach drei Wochen erhielt ich es als „repariert“ zurück, jedoch hat sich nichts verändert. Das Gerät ist unbrauchbar!

    • Antworten
      Simon 9. Juli 2016 at 21:31

      Ist die Flasche richtig aufgeschraubt? Wir hatten das vergessen und hatten auch keine Kohlensäure:).

  3. Antworten
    J.G. 3. Juli 2015 at 16:54

    Am besten mit gefilterten Wasser benutzen.

  4. Antworten
    sodastraem 22. März 2015 at 11:00

    Wie reinigen ich die sprueduese?
    Es hat sich Kalk abgelagert.
    Grüß
    Klaus Bednarek

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